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Buten und Binnen – Wagen und Winnen!
Diesen Wahlspruch hat sich Rechtsanwalt Manfred Bobke zu eigen gemacht. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Promotion in Bremen hat er als Arbeitsrechtsexperte beim WSI des DGB, beim Vorstand der IG Metall und dem DGB-Bundesvorstand in zahlreichen Veröffentlichungen im Arbeits-, Wirtschafts- und Verfassungsrecht juristisches Neuland betreten und in seiner Beratungspraxis auch an der Umsetzung mitgewirkt. So z. B. mit der Bildung des ersten Europäischen Aufsichtsrates auf freiwilliger Basis für die Europipe GmbH (Ratingen), deren Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender er wurde.
Als Stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes mit Sitz in Brüssel war Manfred Bobke an der Bildung zahlreicher Europäischer Betriebsräte sowie an den Verhandlung beteiligt, die schließlich zu einer EU-Richtlinie „Europäische Betriebsräte“ führten.
Sowohl in den Umstrukturierungsprozessen bei der Deutschen Bahn AG (Frankfurt/Berlin), die er als Hauptabteilungsleiter aktiv mitgestaltete (Verhandlung von Gesamtbetriebsvereinbarung und Rahmensozialplan – 1994/1995) als auch als Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Telekom AG (ab 1996) gelang es ihm, mit Augenmaß Regelungen zu vereinbaren, die den Interessen der Beschäftigten Rechnung trugen und gleichzeitig halfen, die Unternehmensziele zu erreichen. Zusammen mit den betrieblichen Interessenvertretungen und ihrer Gewerkschaft wurden leistungsorientierte Bewertungs- und Bezahlungssysteme sowie Zielvereinbarungssysteme für Führungskräfte entwickelt, die wegweisend waren. Mit der Internationalisierung des Konzerns Deutsche Telekom AG wurden Regelungen für den Auslandseinsatz entwickelt und die beispielhafte Ausgestaltung der Telearbeit stand Modell für
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eine europäische Branchen-Rahmenvereinbarung Telearbeit, an der Manfred Bobke im sozialen Dialog auf der europäischen Ebene aktiv mitwirkte. An der Schwelle zwischen Theorie und Praxis ist es für Manfred Bobke immer eine interessante Herausforderung, die gewonnenen Erfahrungen in Vorträgen und Seminaren, aber auch in seinen Lehraufträgen an den Universitäten Duisburg, Bielefeld und Chiba/Japan weiterzugeben.
Als Mitglied des Vorstandes des Bundespensionsservice für Post und Telekom (Bonn) war der seit 1993 als Rechtsanwalt zugelassener Manfred Bobke seitens der Telekom zusammen mit seinen Kollegen aus Postbank und Post für die Gestaltung der Altersversorgung der Beamten zuständig, die in diesen privatisierten Unternehmen tätig waren.
Erstmals seit 2003 in der Kanzlei schneider:schwegler in Düsseldorf tätig wurde Rechtsanwalt Bobke dann zum Geschäftsführer Personal der Berliner Flughäfen bestellt. Als Arbeitsdirektor war er dort für die Verhandlung der Rahmenregelungen für die Schließung des Flughafens Tempelhof und schließlich die Schließung der Bestandsflughäfen Tegel und Schönefeld auf dem Weg zum neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International zuständig. Dem Wandel Stabilität geben, das war auch hier sein Ziel. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Gewerkschaft und Betriebsräten konnten die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb und die Weichenstellungen für den neuen Flughafen Willy Brandt vorgenommen werden.
Als Amateurfotograf weiß Manfred Bobke, dass man genau fokussieren muss für ein ausdrucksvolles Bild, dass es aber genauso darauf ankommt, dass alle Bildelemente in einem Gesamtbild vertreten sind. Ziele im Konsens erreichen und mit dem juristischen Handwerkszeug sichere Leitplanken für die Betroffenen schaffen, für diese Herausforderung lohnt es sich als Rechtsanwalt zu arbeiten.
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Dr. Manfred Bobke-von Camen,
Rechtsanwalt
Mitarbeiterin:

Daria Lehnart
Tel.: 0221 / 35 55 7-130 Fax: 0221 / 35 55 7-599
Veröffentlichungen
Auch Führungskräfte haben Sorgen und Nöte, dbr 2/2011, S. 18-19
Klarstellung per Gesetz - Das Europäische Betriebsräte-Gesetz muss bis zum 1. Juni 2011 in Deutschland umgesetzt werden, PERSONAL 02/2011, S. 22-23
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